24. Kieler Open Source und Linux Tage

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Programm von 2025

Willkommen auf der diesjährigen Hybrid-Kielux!

Aktuell laufende Streams werden Euch während der Veranstaltung hier angezeigt.
Der Raum Online ist ein rein virtueller Streaming-Raum. Die Räume R007, R012, R114 sowie das TuxLab befinden sich im KITZ.
Alle Vorträge aus allen Räumen außer dem TuxLab werden live gestreamt. Die Vorträge im TuxLab werden aber aufgezeichnet. Workshops werden nicht gestreamt.

17. September 2026 (LPD)18. September 202619. September 2026

Jetzt läuft:

Freitag, 18. September 2026
Zeit Online R007 R012 R114 TuxLab
10:00
Aufsetzen eines Security Servers in der X-Road SH

Marie Bachmann
(Einführung X-Road Schleswig-Holstein)

Raum R007

10:00 – 12:00 Uhr

Aufsetzen eines Security Servers in der X-Road SH

Raum R007, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Die Staatskanzlei Schleswig-Holstein verfolgt mit der Einführung der X-Road das Ziel, einen sicheren und vertrauenswürdigen Austausch von Daten zwischen Behörden und andere Organisationen zu ermöglichen. Das Open-Source-Netzwerk bietet eine dezentrale Lösung zum verschlüsselten Datenaustausch, beispielsweise zwischen zwei Kommunen.

Im Rahmen des Workshops bekommen Teilnehmende die Möglichkeit, selbst einen Security Server aufzusetzen oder in einer vorbereiteten Umgebung (X-Road Sandbox) Demo-Dienste auszuprobieren. Der Workshop wird eng vom Projektteam begleitet und bietet viel Raum für Tipps und Fragen.

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Der Workshop richtet sich vorwiegend an Mitarbeitende der Landesverwaltung sowie Kommunen Schleswig-Holsteins. Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Daten mit Behörden Schleswig-Holsteins austauschen, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Für den praktischen Teil sind technische Grundkenntnisse notwendig, insbesondere im Umgang mit IT-Infrastrukturen, Administrationsumgebungen oder containerbasierten Anwendungen. Eine tiefe X-Road-Vorerfahrung ist nicht erforderlich.

Für diesen Workshop anmelden

Marie Bachmann

Firma/Organisation:
Einführung X-Road Schleswig-Holstein

https://x-road-sh.de

Vita

Mit der Einführung der X-Road in Schleswig-Holstein verfolgt die Staatskanzlei SH das Ziel, eine effiziente, nachhaltige und nutzerzentrierte Verwaltung zu ermöglichen. Mit dem international etablierten Open-Source-System ist ein sicherer, verschlüsselter und dezentraler Datenaustausch möglich.

In der aktuellen Projektphase wird die technische Infrastruktur aufgesetzt sowie verschiedene Use Cases etabliert, um Anwendungsfälle zu verproben.

Offene Mobilitätsdaten für ein vernetztes Schleswig-Holstein

Carolin Bach
(KielRegion), Dr. Jesper Zedlitz
(Staatskanzlei Schleswig-Holstein), Marten Matzen
(Kraftfahrt-Bundesamt), Robert Ernstmeyer
(Stadt Kiel)

Raum R012

10:00 – 11:00 Uhr

Offene Mobilitätsdaten für ein vernetztes Schleswig-Holstein

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Daten öffnen - Zukunft gestalten.

Mobilität ist das Rückgrat einer modernen Gesellschaft und die meisten Mobilitätsdaten liegen in Behörden und Institutionen. In diesem interaktiven Vortrag zeigen das Kraftfahrt-Bundesamt, die Staatskanzlei Schleswig-Holstein, RegionKiel und Stadt Kiel, wie offene Mobilitätsdaten bereits heute frei verfügbar sind. Im Anschluss ist eine Abfrage geplant, um Ideen für zukünftige Projekte im Umgang mit diesen Daten zu entwickeln.

Carolin Bach

Firma/Organisation:
KielRegion

https://www.kielregion.de/

Dr. Jesper Zedlitz

Firma/Organisation:
Staatskanzlei Schleswig-Holstein

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/Staatskanzlei

Marten Matzen

Firma/Organisation:
Kraftfahrt-Bundesamt

https://www.kba.de/DE/Home/home_node.html

Robert Ernstmeyer

Firma/Organisation:
Stadt Kiel

https://www.kiel.de/index.php

KI - Workflows auf der eigenen Hardware

Jean-Frederic Vogelbacher
(Linux Guides, Anindus)

Raum R114

10:00 – 11:00 Uhr

KI - Workflows auf der eigenen Hardware

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Das Thema KI ist in aller Munde. Wer jedoch schon einmal versucht hat, lokale Sprachmodelle auf eigener Consumer-Hardware zu betreiben, stößt schnell an Grenzen und wird oft enttäuscht.

Um dieses Problem zu lösen, entwickle ich eine modulare KI-Plattform: Sie kombiniert das Prinzip von Workflow-Automatisierungen (ähnlich wie n8n) mit spezifischen KI-Skills und ressourcenschonenden Prompts, um das Maximum aus schwächerer Hardware herauszuholen. Das System verbindet für mich am Ende Tools wie Nextcloud, E-Mail und Matrix-Chat, übernimmt autonome Business-Workflows vom automatisierten Content-Publishing bis hin zur E-Mail-Vorkategorisierung und kann durch dateibasierte Skills sogar selbstständig erweitert werden.

In diesem Vortrag stelle ich meine bisherigen Erkenntnisse aus der Praxis vor und zeige, wie die Plattform aufgebaut ist und wie man sie heute schon einsetzen kann.

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundlegende Begriffe wie Tokens oder Context Window sollten klar sein.

Jean-Frederic Vogelbacher

Firma/Organisation:
Linux Guides, Anindus

https://www.anindus.com

Vita

Mit einem Master-Abschluss in Informatik widme ich mich leidenschaftlich Linux und Open Source. Ich bin der Gründer des deutschen YouTube-Kanals "Linux Guides" mit einer Community von über 50.000 Mitgliedern und habe die Online-Konferenz Tux-Tage ins Leben gerufen.

Als Entwickler arbeite ich aktiv an der Cloud-Plattform Libre Workspace, der Anwendung Linux-Assistant sowie an diversen weiteren Open-Source-Projekten.

10:30
11:00
Backend barrierefrei? - Anforderungen an aktuelle Software

Alex Ackermann
(Hochschule Bremen, Institut für Digitale Teilhabe)

Raum R012

11:00 – 12:00 Uhr

Backend barrierefrei? - Anforderungen an aktuelle Software

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Digitale Barrierefreiheit bleibt ein hochrelevantes Thema, über die BITV hinaus vor allem durch die erweiterten Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Technisch gesehen bezieht sich BITV wie BFSG auf die Harmonisierte Europäische Norm EN 301 549. Sie wiederum beruht auf den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und erweitert deren Gültigkeitsbereich auf Informations- und Kommunikationstechnik-Produkte und -Dienstleistungen.

Weder WCAG noch EN 301 549 decken Barrierefreiheitsanforderungen an moderne Technologien, insbesondere Cloud-basierte Software und entsprechende Server vollständig ab. Das ist grundsätzlich bekannt, insbesondere unter Menschen mit Behinderungen, aber bisher wenig beschrieben worden. Klar ist: Die WCAG fokussiert primär auf die äußerste Ebene klassischer Webanwendungen, das Frontend bzw. die Präsentation von Inhalten. Aber interaktive Prozesse, sowie Backend-Strukturen, Schnittstellen, Datenhaltung und Infrastruktur bleiben größtenteils unberücksichtigt, auch in den bisherigen Erweiterungen der EN 301 549.

Wir wollen in unserem Beitrag über diese Lücken und Barrieren sprechen und darüber, wie wir versuchen, ihnen auf die Spur zu kommen. Nach einem einführenden Beispiel stellen wir die Analyse der Normen zu enthaltenen Anforderungen an interaktive Prozesse, Backend und Infrastruktur vor. Die Ergebnisse wurden bereits von Backend-Spezialisten bestätigt und erweitert. Inzwischen versuchen wir mittels "Ability Heuristics" beispielhaft eine typische Cloud-Software (Nextcloud) zu untersuchen. Dieses Vorgehen und seine ersten Ergebnisse stellen wir ebenfalls vor. Auf dieser Basis möchten wir mit den Teilnehmenden diskutieren, wie diese Lücken geschlossen und entsprechende Barrieren beseitigt werden können.

Alex Ackermann

Firma/Organisation:
Hochschule Bremen, Institut für Digitale Teilhabe

https://www.hs-bremen.de/person/alackermann/

Vita

Alex Ackermann ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Digitale Teilhabe der Hochschule Bremen. Seit 2022 forscht er in verschiedenen interdisziplinären Projekten zur digitalen Barrierefreiheit. Zuletzt arbeitete er an der Erstellung eines Massive Open Online Course (MOOC) zu diesem Thema. Aktuell bearbeitet er im Projekt "Digitale Barrierefreiheit im Arbeitsleben durch Partizipative Evaluation" das Thema, inwieweit Barrierefreiheitsrichtlinien auf Cloud-Software übertragbar sind. Zusätzlich lehrt er zu Themen der Barrierefreiheit und Medieninformatik.

Debian Edu goes Lomiri - Freie Tablets für die Schule

Mike Gabriel
(Fre(i)e Software GmbH)

Raum R114

11:00 – 12:00 Uhr

Debian Edu goes Lomiri - Freie Tablets für die Schule

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Dieser Vortrag gibt dir einen kurzen Überblick, was Debian Edu ist und was der aktuelle Status des Projekts ist. Und dieser Vortrag gibt dir in ähnlicher Weise einen kurzen Überblick, was Lomiri ist und was der aktuelle Status von Lomiri in Debian ist (mit einem kleiner 'Rüberspäher auf Ubuntu Touch).

Der Vortrag erzählt dann eine Geschichte über Möglichkeiten, kommerzielle vendor-locked-in Tablet-Lösungen in Klassenzimmern zu ersetzen gegen alternative Ansätze auf Basis von Debian / Debian Edu in Kombination mit Lomiri (die von Ubuntu Touch genutzte Telefon- und Tablet-Bedienoberfläche).

Zusätzlich möchten wir im Rahmen dieses Vortrags Entwickler:innen ermutigen, Apps für Lomiri / Ubuntu Touch / Debian Edu Lomiri Tablets zu entwickeln, die auf Use Cases im Bildungsbereich abzielen. Apps, die in Ubuntu Touch bereitgestellt werden, portieren wir für die Bereitstellung in Debian und laden sie als Pakete nach Debian hoch, um sie dann anschließend im Debian Edu Installer bereitstellen zu können.

In einem unserer gegenwärtigen Projekte bei der Fre(i)e[n] Software GmbH wurde uns über einen Zeitraum von zwei Jahre ausreichend Budget zur Verfügung gestellt, um Lomiri für das Debian 14 (aka forky) Release in die Debian Distribution zu integrieren und einen für Tablets angepassten Installationsmodus innerhalb von Debian Edu zu integrieren. Auch für die Entwicklung von schulgeeigneten Ubuntu Touch / Lomiri Apps steht theoretisch Budget zur Verfügung.

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundlagenkenntnisse über GNU/Linux Distributionen

Mike Gabriel

Firma/Organisation:
Fre(i)e Software GmbH

https://freiesoftware.gmbh

Vita

Ich arbeite seit 2002 überwiegend und bevorzugt an Projekten rund um Freie Software. Ich bin in verschiedenen internationalen Open-Source-Projekten tätig und aktiv (teils im Kundenauftrag, teils ehrenamtlich). In Einzelfällen biete ich meine Dienste auch vor Ort im Raum Schleswig-Holstein und Hamburg an.

Ursprünglich bin ich von Beruf Diplom-Biologe. Ich habe mich aber bereits während meiner Zeit an der CAU Kiel intensiv mit heterogenen IT-Umgebungen beschäftigt und diese gepflegt. Parallel zum Universitätsstudium habe ich mich in Körperarbeit (Shiatsu, Cranio-Sacral-Therapie, Osteopathie) und Aikido ausgebildet und trainiert. Seit 2013 lebe ich mit meiner Patchwork-Familie an der Schlei zwischen Eckernförde und Schleswig. Mein zentraler Arbeitsplatz ist das Technik- und Ökologiezentrum Eckernförde.

Seit ca. 2011 wirke ich aktiv am Debian Projekt mit, zunächst mit einer Beteiligung an Debian Edu / Skolelinux. Seit dieser Zeit biete ich Linux-IT für Schulen an. Zwischen 2011 und 2014 war ich Release und Community Manager im X2Go Projekt (X2Go - Remote Desktop Software für Linux Desktops).

Seit 2013 bin ich Debian-Entwickler. D.h. ich pflege aktiv (teilweise nicht so aktiv wie es das eigentlich bräuchte) verschiedene Pakete in Debian, wie z.B. die Pakete der Lomiri Operating Environment (u.a. Oberfläche von Ubuntu Touch), Debian Edu, den MATE Desktop, etc.

Im Herbst 2020 habe ich die Fre(i)e Software GmbH gegründet, um meine Aktivitäten im Bereich OpenSource-Consulting noch breiter aufzustellen.

Seit Mitte 2025 verfügt die Fre(i)e Software GmbH über ein Budget, um mit mehreren FTE an Lomiri zu entwickeln und insb. um die Lomiri-Bereitstellung in Debian zu realisieren, mit dem Ziel, produktiv einsetzbare Tablets auf Basis von Freier Software an Schulen einsetzen zu können. Desweiteren arbeitet die Fre(i)e Software GmbH federführend an der Bereitstellung der Civic Tech Software Voxit mit.

11:30
12:00
DataGerry: Die Open-Source-CMDB einfach erklärt

Jakob Semere
(DataGerry)

Raum Online

12:00 – 13:00 Uhr

DataGerry: Die Open-Source-CMDB einfach erklärt

Raum Online, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Lerne DataGerry kennen und entdecke, wie sich IT-Dokumentation, IP-Adressmanagement und Informationssicherheitsmanagement auf einer zentralen Plattform vereinen lassen.

In diesem Vortrag geben wir einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Funktionen von DataGerry. Wir zeigen, wie individuelle Configuration Items erstellt, Beziehungen zwischen IT-Systemen dokumentiert und Infrastrukturen übersichtlich verwaltet werden. Darüber hinaus erhältst du einen Einblick in das integrierte IP Address Management (IPAM), das ISMS-Modul sowie den KI-gestützten Dokumentengenerator, mit dem Dokumentationen und Berichte automatisiert erstellt werden können.

Anhand einer Live-Demo erlebst du, wie flexibel sich DataGerry an unterschiedlichste Anforderungen anpassen lässt – von der klassischen CMDB bis hin zur zentralen Plattform für IT-Dokumentation und Informationssicherheit.

Natürlich bleibt am Ende ausreichend Zeit für deine Fragen.

Das erwartet dich:
Einführung in DataGerry
- Was ist eine CMDB?
- Einsatzmöglichkeiten von DataGerry
- Community-, Self-Hosted- und Cloud-Editionen

Grundlagen der CMDB
- Objektklassen und Configuration Items
- Beziehungen und Datenmodellierung
- Suchen, Filtern und Dashboards

Mehr als eine CMDB
- Integriertes IP Address Management (IPAM)
- ISMS und IT-Grundschutz-Unterstützung
- KI-gestützter Dokumentengenerator
- PDF-Reporting und Dokumentation

Automatisierung & Erweiterungen
- Schnittstellen und Integrationen
- Ausblick auf Automatisierungen mit OpenCelium

Fragen & Antworten

Jakob Semere

Firma/Organisation:
DataGerry

https://www.datagerry.com

Linux Treiber Workshop

Johannes Roith

Raum R007

12:00 – 15:00 Uhr

Linux Treiber Workshop

Raum R007, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Dieser Workshop gibt einen ersten kleinen Einblick in die Linux Treiber Programmierung. Ziel ist es eine 7 Segment Anzeige über einen kleinen Linux Treiber auf einem Raspberry Pi anzusteuern.

Der Workshop ist interaktiv und das gelernte Wissen kann sofort angewendet werden. Benötigt wird nur ein Laptop, die Raspberry Pis und weitere Hardware werden gestellt.

Folgende Themen werden im Workshop behandelt:


  • Wie können Geräte über den Device Tree & Overlays hinzugefügt werden?

  • Was macht der Kernel?

  • Hello World Treiber für ein Device Tree Gerät

  • Wie schreibe ich ein Makefile für einen Linux Treiber?

  • Wie werden GPIOs in einen Linux Treiber angesteuert?

  • Wie kommuniziere ich über ein Character Device File & ioctl mit einem Treiber?



Benötigte Software bei GNU/Linux: Texteditor, ssh und sshfs. Bei Fremdbetriebssystemen bitte eigenständig nach geeigneten Alternativen suchen.

Benötigte Hardware: Laptop mit USB A und Ethernet Port (zum Anschluss des Raspberry Pis) oder USB A und Ethernet Dongle.

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Vorkenntnisse:


  • Erfahrung in der Programmiersprache C (Pointer, Funktionspointer)

  • Sichere Navigation in der Bash

  • Optional: Grundkenntnisse über Makefiles

Für diesen Workshop anmelden

Johannes Roith

https://gnu-linux.rocks

Vita

Ich bin ein Embedded-Linux YouTuber und behandle auf meinem Kanal Themen wie Linux Treiber, Hardwarezugriffe über den Userspace aber auch verbreitete PC-Schnittstellen wie USB oder PCI Express.

Vom Prompt zum Prozess

Hagen Rothmann
(keinsaas)

Raum R012

12:00 – 13:00 Uhr

Vom Prompt zum Prozess

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Viele Teams nutzen heute KI über einzelne Chatfenster, verstreute Automationen und proprietäre Tools. Das funktioniert für Experimente, wird aber schnell unübersichtlich: Kontext liegt im falschen System, Workflows sind schwer nachvollziehbar und Unternehmen verlieren die Kontrolle über Modelle, Daten und Infrastruktur.

In diesem Vortrag zeige ich, wie ein offener AI Workspace aufgebaut sein kann, der gesprochene oder geschriebene Arbeitsanweisungen nicht nur beantwortet, sondern sinnvoll verarbeitet: Soll eine Aufgabe direkt ausgeführt werden? Soll der Kontext im richtigen Projektgedächtnis landen? Oder soll daraus ein wiederkehrender Workflow-Entwurf entstehen?

Anhand unseres Open-Source-Projekts Navigator geht es um Architektur, typische Fallstricke und praktische Entscheidungen beim Bau eines AI Workspaces: Modellfreiheit, Projektgedächtnis, Tool-Anbindungen, Workflows, Datenkontrolle und lokale bzw. selbst gehostete Infrastruktur. Ziel ist kein Produktpitch, sondern ein ehrlicher Einblick in die Frage, wie KI im Arbeitsalltag nutzbar wird, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen.

Hagen Rothmann

Firma/Organisation:
keinsaas

https://www.keinsaas.com

Vita

Co-Founder of keinsaas

Open-Source AI Workspace Navigator (1.1k stars on Github)

Vorstellung der Sponsoren und Partner

Verschiedene Redner

Raum R114

12:00 – 13:00 Uhr

Vorstellung der Sponsoren und Partner

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Unserer Gold- und Silbersponsoren, die die Kieler Open Source und Linux Tage erst ermöglichen, stellen sich Euch vor!

Verschiedene Redner

12:30
13:00
13:30
14:00
Eine Einführung in Rust

Tobias Platen
(The Libre-VR Project)

Raum Online

14:00 – 15:00 Uhr

Eine Einführung in Rust

Raum Online, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Rust ist eine moderne, sehr schnelle und sichere Systemprogrammiersprache, welche ich seit ungefähr einem Jahr regelmäßig einsetze. Anders als z.B. C++ ist Rust typsicher, so gibt es dort z.B. keine Pointerarithmetik. In den meisten Rust-Compilern gibt es dazu einen "borrow checker", der sicherstellt dass alle Regeln eingehalten werden.

Tobias Platen

Firma/Organisation:
The Libre-VR Project

https://codeberg.org/librevr

RechnungsFee

Nicole Wittfoot
(Nicolettas Muggelbude)

Raum R012

14:00 – 15:00 Uhr

RechnungsFee

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Die RechnungsFee entstand aus einem Bedürfnis nach einem Rechnungseingangsbuch Das Rechnungen einscannt und erkennt und das Zahlung mit der Bank abgleichen kann.

Das war der Anfang von RechnungsFee Nicolettas-Muggelbude

Durch die Vorstellung im Forum Linux Guides Community entstand ein Community-Projekt.

Mittlerweile sind wir ein achtköpfiges Team und jede Unterstützung ist willkommen.



Was als persönliches Werkzeug begann, ist heute eine vollständige Open-Source-Desktop-App für Freiberufliche, Selbstständige und Kleinunternehmer (Paragraph 19 UStG) und kleine Unternehmen, die lokal auf dem eigenen Rechner läuft.



Der Vortrag stellt vor, was RechnungsFee heute kann:


  • Rechnungen, Angebote, Aufträge, Lieferscheine und Gutschriften erstellen

  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und Umsatzsteuervoranmeldung automatisch berechnen

  • Anlage EKS für Freiberuflich Selbstständige und Startups, die mit Transferleistungen ausstocken (Bürgergeld)

  • GoBD-konformes Buchungsjournal und DATEV-Export

  • Belege digitalisieren per OCR, Bank-CSV-Import mit automatischem Matching

  • Forderungsmanagement

  • Läuft auf Linux, Windows und macOS als native Desktop-App


RechnungsFee ist frei verfügbar auf RechnungsFee, oder direkt auf GitHub

Wir haben eine Community für Fragen, Meldungen von Fehlern und Feature-Wünschen, Austausch über Buchhaltung und Rechnungs-Flow und Vernetzung.

Nicole Wittfoot

Firma/Organisation:
Nicolettas Muggelbude

https://muggelbude.it

Vita

Beruf:
Kauffrau, IT-Technikerin, Software & Webentwicklerin, Geschäftsführung
PC-Wittfoot UG - Oldenburg

Privat:
Hauptentwicklerin & Projektleiterin
der OpenSource Comunity APP RechnungsFee.

Fast immer an meiner Seite meine Hündin Baileys.

Firma: https://pc-wittfoot.de
Projekte: https://muggelbude.it
RechnungsFee: https://rechnungsfee.app

Collabora Office: Grenzenlos plattformübergreifend

Thorsten Behrens
(Collabora Office)

Raum R114

14:00 – 15:00 Uhr

Collabora Office: Grenzenlos plattformübergreifend

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Collabora Office zeigt, dass man für digitale Souveränität nicht auf Funktionsvielfalt verzichten muss.

In diesem Vortrag erzählen wir, wie wir die Lücke zwischen Web, Mobilgeräten und Desktop geschlossen haben, damit unsere Anwender plattformübergreifend ein einheitliches und funktionsreiches Erlebnis erhalten. Wir stellen die neuesten Funktionen vor: darunter unsere native Seitenleiste mit Multi-Modell-KI-Assistent, der kontextbezogen direkt in Dokumenten arbeitet, um Inhalte zusammenzufassen, umzuformulieren und zu generieren, und das stets unter Wahrung der Datensouveränität.

Wir zeigen außerdem, wie einfach sich Collabora Online bereitstellen, warten und skalieren lässt – ganz ohne großen Infrastrukturaufwand. Das Spektrum reicht von einem einzelnen, schlanken „coolwsd“-Dienst direkt auf dem bestehenden Webserver, bis hin zu Kubernetes-Clustern voller leistungsfähiger Document-Worker-Nodes.

Abschließend werfen wir einen Blick auf praxisnahe Integrationen und Implementierungen, darunter den digital souveränen IT-Arbeitsplatz des Bundeslandes Schleswig-Holstein.

Thorsten Behrens

Firma/Organisation:
Collabora Office

https://www.collaboraonline.com

14:30
15:00
In 40 Minuten zum eigenen Zigbee Sensor mit ESP32

Markus Edenhauser

Raum Online

15:00 – 16:00 Uhr

In 40 Minuten zum eigenen Zigbee Sensor mit ESP32

Raum Online, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Du bastelst gerne und nutzt Linux? Möchtest du verstehen, was hinter Zigbee im Smart Home steckt? Dann bist du hier richtig. Der Vortrag richtet sich an Einsteiger, Maker und alle Neugierigen. Du brauchst kein Expertenwissen. Grundkenntnisse in Linux und Interesse am Selbermachen reichen aus.

In 40 Minuten bauen wir gemeinsam einen eigenen Zigbee Sensor mit einem ESP32 C6 und einem BME280. Wir verbinden die Hardware. Wir kompilieren und flashen die Firmware. Danach verfolgen wir einen Messwert bis ins Zigbee Netzwerk.

Der Sensor übermittelt seine Daten an Zigbee2MQTT. Dort sehen wir das Gerät, seine Exposes und die Messwerte. Anschließend zeige ich, wie Zigbee2MQTT die Daten über MQTT an Home Assistant weitergeben kann.

Repo:
- https://github.com/pixelEDI/kieler-linux-tage-zigbee-sensor
- https://codeberg.org/pixeledi/kieler-linux-tage-zigbee-sensor

Erforderliche Vorkenntnisse

Erfahrung mit Arduino oder einem ESP32 ist von Vorteil.

Für den Vortrag verwende ich Home Assistant OS. Darauf richte ich den Mosquitto Broker und Zigbee2MQTT ein.

Markus Edenhauser

https://pixeledi.eu

Vita

Markus Edenhauser, geboren 1985 in Tirol, ist Werkmeister für Elektrotechnik und hat zwei Masterabschlüsse in Wirtschaftsinformatik und systemischem Coaching. Er verbindet technische Architektur mit strukturiertem Denken und entwickelt Systeme, die nachvollziehbar und reproduzierbar bleiben.

Als Autor und Dozent veröffentlicht er Fachbücher und Inhalte rund um Linux, Embedded und Open Source - mit Fokus auf Systemverständnis statt Tool-Hype.

Sein Ansatz: nicht nur zeigen, was funktioniert, sondern erklären, warum es funktioniert - damit Technik bewusst beherrschbar wird.

Eins, zwei, drei Hexerei: UCS-PDN und -BDN kommt herbei

Karam Helou
(Bergwerk IT)

Raum R007

15:00 – 17:00 Uhr

Eins, zwei, drei Hexerei: UCS-PDN und -BDN kommt herbei

Raum R007, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Erste Schritte für eine automatisierte Bereitstellung und Pflege einer UCS Umgebung mit Ansible.

Der Workshop umfasst:

* Installation von UCS mit Ansible
* Validierung der UCS-Installation
* Tests der UCS-Server, einschließlich Funktions-, Regressions- und Integrationstests
* Tägliche Wartung von UCS, einschließlich Updates sowie der Erstellung und Verwaltung von Benutzern und Gruppen

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Grundkenntnisse von UCS und Ansible

Für diesen Workshop anmelden

Karam Helou

Firma/Organisation:
Bergwerk IT

http://www.bergwerk-it.de

Vita

Karam Kharrat Helou ist Projektmanager für IT-Infrastruktur und Entwicklung bei Bergwerk IT und verfügt über mehr als 8 Jahre Erfahrung in der Projektplanung und koordination, Netzwerksystemen, Automatisierung und Softwareentwicklung. Er hat einen Master Abschluss in Informations- und Elektrotechnik sowie einen Bachelor Abschluss in Kommunikationstechnik.

Er ist leidenschaftlich an Open Source Technologien und Netzwerken interessiert und verbindet technisches Fachwissen mit Projektkoordination, um effiziente und skalierbare Lösungen zu liefern.
In seiner Freizeit schaut er gerne Filme und verbringt Zeit mit Freunden.

GOnnect - Telefon, Video, Chat. Ein Client. Keine Cloud.

Michael Neuendorf
(GONICUS GmbH)

Raum R012

15:00 – 16:00 Uhr

GOnnect - Telefon, Video, Chat. Ein Client. Keine Cloud.

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Genug von Tool-Chaos und Cloud-Zwang?
GOnnect vereint Telefonie, Video und Chat in einem einzigen Client – modular aufgebaut, zum Beispiel mit Jitsi und Matrix im Backend.
Die nötigen Dienste laufen on-premises oder in der Cloud, der Client auf Ihrem Rechner. Keine Lizenzgebühren, kein Vendor-Lock-in. Provisioning, Headset-Integration, Desktop-Suche inklusive.

Michael Neuendorf

Firma/Organisation:
GONICUS GmbH

https://www.gonicus.de

Was gibt's neues in Bareos?

Andreas Rogge
(Bareos GmbH & Co. KG)

Raum R114

15:00 – 16:00 Uhr

Was gibt's neues in Bareos?

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Dieser Vortrag gibt einen kleinen Überblick über neue Funktionen bzw. größere Änderungen, die in den letzten Jahren ihren Weg in Bareos gefunden haben.

Im Bereich neue Funktionen wird es neben der Unterstützung von Proxmox VE wird es um die verbesserte und erweiterte Unterstützung für das scheinbar unumgängliche Microsoft Ökosystem (Windows Disaster Recovery, Hyper-V, Office 365) gehen.

Erwähnenswerte Veränderungen sind insbesondere die Verbesserungen beim Umgang mit Konfigurationsdateien bei Paketaktualisierungen, die sogenannten automatischen Disk-Autochanger, sowie die Unterstützung von WORM-Medien.

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundkenntnisse in Bareos sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

Andreas Rogge

Firma/Organisation:
Bareos GmbH & Co. KG

https://bareos.com/

Vita

Ich habe irgendwann 1995 angefangen mich mit Linux zu beschäftigen und lerne immer noch jeden Tag etwas Neues. Heutzutage bin ich als Entwickler bei der Bareos Gmbh & Co. KG tätig, entwickle die Software weiter und kümmere mich um technischen Kunden-Support.

Epyy, ein Framework für ISMS-Dokumenten-Workflow

Tomas Jakobs
(JAKOBS UG)

Raum TuxLab

15:00 – 16:00 Uhr

Epyy, ein Framework für ISMS-Dokumenten-Workflow

Raum TuxLab, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Vorstellung des Projektes:

https://codeberg.org/tomas-jakobs/isms-document-workflow

Epyy ist ein Dokumenten-Workflow für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS) in Git für ISO 27001, TISAX oder andere Normen.

Es bietet einen strukturierten Ansatz für reproduzierbare Dokumentationen und folgt der "ISMS as Code" / "Compliance as Code" Philosophie.

Erforderliche Vorkenntnisse

Kenntnisse in Git/ Bash und Dokumentenlenkung in ISMS sind hilfreich aber für den Vortrag keine Voraussetzungen.

Tomas Jakobs

Firma/Organisation:
JAKOBS UG

https://blog.jakobs.systems

Vita

Tomas Jakobs, Jahrgang 1975, ist seit über 25 Jahren selbstständig und berät Unternehmen in IT-Projektmanagement, Informationssicherheit und digitale Transformation mit klaren Fokus auf praxisnahe Lösungen.

Neben seiner Beratungstätigkeit veröffentlicht Tomas Jakobs regelmäßig Fachbeiträge in c't und teilt in seinem Blog praxisnahe Einblicke in seinen digitalen Alltag.

15:30
16:00
Zentral verwaltete MFA für alle Notebooks

Cornelius Kölbel
(NetKnights GmbH / privacyIDEA)

Raum R012

16:00 – 17:00 Uhr

Zentral verwaltete MFA für alle Notebooks

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Benutzt Ihr bereits Mehr-Faktor-Authentifizierung in Eurem Unternehmen? Verwaltet Ihr sie zentral? Nur für Zugriffe zu Webseiten?
Oder auch für Windows- und Linux-Notebooks gleichermaßen? Und das auch offline?

Es gibt viele verschiedene technische Verfahren für Multi-Faktor-Authentifizierung. Diese basieren auf unterschiedlichen kryptografischen Mechanismen: Mit symmetrischen Schlüsseln, mit asymmetrischen Schlüsseln. Manche funktionieren offline, manche sind schwer zu verwalten, manche lassen sich offline nicht sinnvoll einsetzen.

In diesem Vortrag betrachten wir all diese verschiedenen Authentifizierungsmechanismen - darunter X.509-Zertifikate, OTP und FIDO2 - und gehen auf deren Vor- und Nachteile ein.
Anschließend schauen wir uns an, wie das Open-Source-System zur Verwaltung von Multi-Faktor-Authentifizierung "privacyIDEA" verschiedene Möglichkeiten der Offline-Authentifizierung auf Notebooks unter Windows und Linux mit OTP-Token oder FIDO2-Geräten umsetzt.

Cornelius Kölbel

Firma/Organisation:
NetKnights GmbH / privacyIDEA

https://netknights.it

Vita

Cornelius beschäftigt sich seit 2004 mit Multifaktor-Authentifizierung. Er ist Projektleiter des Multifaktor-Authentifizierungssystems privacyIDEA.

Als Consultant hat Cornelius gelernt, die Kundenanforderungen in heterogenen Netzwerken zu erfassen. Er plante und implementierte mehrere Public-Key-Infrastrukturen für die Smartcard-Nutzung und war einer der ersten, der an der Interoperabilität des Aladdin eToken zwischen Windows und Linux arbeitete.

Im Jahr 2006 startete er eines der ersten Open-Source Einmalpasswortsysteme, das den HOTP-Algorithmus implementiert. Im Jahr 2009 initiierte er als Produktmanager eine Enterprise OTP-Lösung. Im Jahr 2014 startete er das Open-Source-Projekt privacyIDEA. Es ist ein herstellerunabhängiges Authentifizierungssystem, mit dem beliebige Authentifizierungsobjekte verwaltet werden können. privacyIDEA unterstützt viele verschiedene Authentifizierungsprotokolle wie PAM, RADIUS, SAML, Open ID Connect oder LDAP. Im Jahr 2014 gründete er auch das Unternehmen NetKnights, um Beratung für eine starke und sichere Authentifizierung anzubieten.

Cornelius sprach auf mehreren Konferenzen in Deutschland und Österreich, in den Niederlanden, in Belgien (FOSDEM), in Schweden, in Dänemark und in den USA.

Linux Lifecycle Management in der Praxis

Andreas Gall
(B1 Systems)

Raum R114

16:00 – 17:00 Uhr

Linux Lifecycle Management in der Praxis

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

In dem Vortrag wird vorgestellt, wie wir Lifecycle-Management heute mit Foreman, Katello, Pulp und Salt umsetzen. Dabei geht es um die Motivation hinter der Toolauswahl, das Zusammenspiel der Komponenten sowie die Stärken und Grenzen unseres aktuellen Ansatzes.

Anschließend werden Ideen für die Weiterentwicklung vorgestellt – von einem SaaS-Ansatz über neue Verwaltungswerkzeuge bis hin zu einem vereinfachten Installer und der Unterstützung weiterer Distributionen. Der Fokus liegt dabei auf einem technischen Erfahrungsbericht: Welche Probleme gibt es heute und wie könnten sie künftig gelöst werden?

Andreas Gall

Firma/Organisation:
B1 Systems

Linux - Antwort auf das Leben, das Universum und den Rest?

Andreas Purkhart

Raum TuxLab

16:00 – 17:00 Uhr

Linux - Antwort auf das Leben, das Universum und den Rest?

Raum TuxLab, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Warum liefert Linux (noch nicht) die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest?
Freiheit, Stabilität, Sicherheit – Linux hat die Antworten auf fast alle technischen Fragen. Doch warum ist der Desktop-User immer noch ein Fremdkörper in diesem Universum?
In diesem Vortrag gehen wir der Frage nach, warum Linux, trotz aller technischen Überlegenheit, im Alltag oft bei '21' hängen bleibt, statt die längst erwartete '42' zu liefern.
Drehen wir den Spieß um: Statt die aktuellen Antworten zu verteidigen, werfen wir einen Blick auf die falschen Fragen, die wir uns selbst stellen.

Erforderliche Vorkenntnisse

Keine besonderen Vorkenntnisse.

Andreas Purkhart

Vita

Was bisher geschah ... (Previously on ...): Gärtner, Schwerstbehindertenbetreuer, IT-Systemadministrator, Webentwickler, IT-Manager, Projektleiter, Berater Neue Medien, Community Manager, IT-Consultant, Musiker, ...

Und nun: Seit 2025 bei der Münchner Volkshochschule als Dozent im Fachgebiet IT und Digitales (Bereich Linux).

Interessen: Free and Open Source Software, Frei improvisierte Musik, Freistil-Gärtnern ... und mehr Meer geht immer.

16:30
17:00
Trips und Ticks auf der Kommandozeile

Rolf Schröder

Raum R007

17:00 – 19:00 Uhr

Trips und Ticks auf der Kommandozeile

Raum R007, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Im Seminar werden wir ausgewählte Übungseinheiten verschiedener Kurse vom UNIX Tutor gemeinsam durchspielen.

Wir werden v.a. Shell-Skripte schreiben. Als Editoren stehen Neovim, Pluma & GNU Nano zur Verfügung. Je nach Erfahrungsgrad können weitere Aufgaben individuell erledigt werden.

Die Aufgabenstellungen sind auf Englisch formuliert. Ich rede aber auf Deutsch.

Der Tutor ist eine Linux/UNIX-Lernplattform. Ich werde etwas darauf eingehen, den Tutor gebaut habe (echnologien & Werkzeuge, Probleme, Entscheidungen, etc.). Der Tutor ist so gestaltet, dass das Arbeiten mit dem Tutor an sich schon zu mehr Kommandozeilenerfahrung führt, auch ohne irgendwelche Aufgaben erledigt zu haben.

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Virtualbox oder QEMU installieren, im Zweifel kann kann Browser-Zugang zu einer VM bereitgestellt werden.

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nftables: Beyond the Basics

Wolfgang Krüger
(B1 Systems )

Raum R012

17:00 – 18:00 Uhr

nftables: Beyond the Basics

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

nftables bietet deutlich mehr Möglichkeiten als seine Vorgänger. Dieser Vortrag vermittelt fortgeschrittene Konzepte und Techniken, die mit früheren Paketfilter-Frameworks nicht oder nur mit erheblichem Aufwand realisierbar waren. Anhand praxisnaher Beispiele werden die erweiterten Funktionen von nftables vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten erläutert.

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse der Netzwerkkommunikation sowie praktische Erfahrung mit Linux werden vorausgesetzt. Erste Berührungspunkte mit Paketfiltern oder Firewalls, beispielsweise iptables oder nftables, sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Wolfgang Krüger

Firma/Organisation:
B1 Systems

https://www.b1-systems.de/

Vita

Wolfgang Krüger ist seit 1990 in der Computerwelt tätig, davon mehr als 20 Jahre als freiberuflicher Trainer für Linux und Softwareentwicklung. Seit über drei Jahren ist er nun als Consultant und Trainer bei der B1 Systems GmbH beschäftigt.

Konfigurationsmanagement im Immutable Desktop

Luca Kotte
(GONICUS GmbH)

Raum R114

17:00 – 18:00 Uhr

Konfigurationsmanagement im Immutable Desktop

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Immutable Desktops sind ein Paradigmenwechsel im Linux Desktop Bereich. Sie versprechen Konsistenz, Sicherheit und eine schnelle Reproduzierbarkeit.

Doch was geschieht, wenn im Betrieb Problemstellungen auftauchen, die sich nicht durch die Verteilung eines neuen Images lösen lassen?

In diesem Vortrag zeigt Luca, warum Konfigurationsmanagement auch auf imagebasierten Systemen unverzichtbar ist und wie wir es in den Immutable Desktop integrieren.

Der Fokus liegt dabei auf Ansible. 

Oft kommen dabei Fragen auf wie:

- Konfigurationsmanagement, wenn ich einen Image-basierten Desktop benutze?
- Wie funktioniert Ansible Pull?
- Warum eigentlich Pull und nicht Push?
- Wie verwende ich dabei meine Secrets?


In diesem Vortrag geht Luca auf unsere Lösungen und Empfehlungen ein.

Ideal für Alle, die Immutable-Desktops nicht nur nutzen, sondern auch aktiv verwalten wollen.

Luca Kotte

Firma/Organisation:
GONICUS GmbH

https://www.gonicus.de/

Vita

Luca ist als Linux-Enthusiast großer Fan und Anhänger von Open Source. Seit 2019 ist er bei der GONICUS GmbH als Consultant für Open Source Themen unterwegs. Zusätzlich ist er Produkt Manager für den Linux Desktop bei der GONICUS.

Nebenläufigkeit in SQL-Datenbanken - ganz einfach, oder?

Andreas Rogge
(Bareos GmbH & Co. KG)

Raum TuxLab

17:00 – 18:00 Uhr

Nebenläufigkeit in SQL-Datenbanken - ganz einfach, oder?

Raum TuxLab, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Nebenläufige Schreibzugriffe in SQL-Datenbanken sind glücklicherweise ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem, so daß es auch überhaupt keinen Grund gibt einen Vortrag zu dem Thema anzuhören. Transaktionen sind schließlich die "Silver Bullet", die jedes Problem löst.
Oder kann man da etwa immer noch Dinge verkehrt machen?
Was ist eigentlich ein Transaction Isolation Level?
Wozu brauche ich SELECT FOR UPDATE?
Wieso sollte mich das interessieren und wieso hat mir das eigentlich nie jemand so richtig beigebracht?

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse relationaler Datenbanken sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Andreas Rogge

Firma/Organisation:
Bareos GmbH & Co. KG

https://bareos.com/

Vita

Ich habe irgendwann 1995 angefangen mich mit Linux zu beschäftigen und lerne immer noch jeden Tag etwas Neues. Heutzutage bin ich als Entwickler bei der Bareos Gmbh & Co. KG tätig, entwickle die Software weiter und kümmere mich um technischen Kunden-Support.

17:30
18:00
Passwort-Manager für Minimalisten

Martin Alpers

Raum R012

18:00 – 19:00 Uhr

Passwort-Manager für Minimalisten

Raum R012, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

In diesem Vortrag wird pass vorgestellt. In etwa dieser Reihenfolge werden folgende Themen besprochen:


  • Warum ein Passwort-Manager auf der Kommandozeile?

  • Was tun die einzelnen Kommandos?

  • Mögliche Organisationssturkturen

  • Synchronisierung mit Git

  • Plugins

  • TOTP

  • Nutzung in Ansible

  • Limitierungen und einzelne Alternativen

Erforderliche Vorkenntnisse

Keine besonderen Vorkenntnisse nötig, aber eventuell hilfreich:


  • Verständnis des Konzeptes der asymmetrischen Verschlüsselung

  • Grundkenntnisse zu bash, insbesondere Variablen und Pipes

  • Grundkenntnisse in git

Martin Alpers

Der hochintegrierte OSL Virtualisierungsstack

Bert Miemietz
(OSL Gesellschaft für offene Systemlösungen mbH), Dagobert Michelsen
(Baltic Online Computer GmbH)

Raum R114

18:00 – 19:00 Uhr

Der hochintegrierte OSL Virtualisierungsstack

Raum R114, Freitag, 18. September 2026 von - Uhr

Man kann tun, was alle tun - so gelangt der Schwarm ins Netz. Viele IT-Verantwortliche und Admins spüren dieses Netz von Abhängigkeiten, Preisdruck und Komplexität heute deutlicher denn je. Dabei hat man doch mit dem Setzen auf Standardlösungen bisher alles richtig gemacht. Oder?
Der Vortrag zeigt, welche Chancen in einem Paradigmenwechsel stecken, welche konzeptionellen Überlegungen zu Entwürfen und Softwarelösungen außerhalb des Mainstreams führen und das Potential vorhandener oder gut zugänglicher Server-, Speicher- und Netzwerk­techno­logien nutzbar machen, wie das Prinzip "einfach und klar" Betreibern kleinerer Rechenzentren (mehrere Dutzend oder Hundert Server) einen "Wohlfühlweg" unterhalb der Schwelle komplexer Cloud-Stacks eröffnet.

Bert Miemietz

Firma/Organisation:
OSL Gesellschaft für offene Systemlösungen mbH

https://osl.eu

Vita

Gründer und Geschäftsführer der OSL GmbH (2002), Design und Implementierung der integrierten OSL-Speichervirtualisierungs- und Clusterengine, der OSL Virtual Storage Domains und der HCI-Software OSL Unified Virtualisation Environment.

Dagobert Michelsen

Firma/Organisation:
Baltic Online Computer GmbH

https://baltic-online.de

Vita

Geschäftsführender Gesellschafter der Baltic Online Computer GmbH

18:30
Samstag, 19. September 2026
Zeit Online R007 R012 R114 TuxLab
10:00
Software-Freedom-Frühstück (Caféteria)

Raum R012

10:00 – 11:00 Uhr

10:30
11:00
Einführung in Metasploit 2026

Samuel Albrecht

Raum R007

11:00 – 13:00 Uhr

Einführung in Metasploit 2026

Raum R007, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

In diesem Workshop geht es um eine Einführung in die Exploit-Datenbank Metasploit.

Dabei werden wir
* Endpunkte scannen
* Exploits suchen, konfigurieren und ausführen
* einen eigenen angreifbaren Webserver erstellen
* dafür eigene Exploits schreiben
* und automatisiert ausführen

Die Inhalte des Workshops werden hier bereitgestellt:
https://github.com/elsamuko/linuxtag_2026_deb

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Ein Laptop, auf dem Metasploit und Python installiert ist.

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Keynote

Dirk Schrödter
(Minister u. Chef d. Staatskanzlei S-H)

Raum R114

11:00 – 12:00 Uhr

Keynote

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Inhalte werden nachgereicht.

Dirk Schrödter

Firma/Organisation:
Minister u. Chef d. Staatskanzlei S-H

11:30
12:00
Meshtastic, LibreMesh, MeshCore - ein kleiner Überblick

Andreas Gall

Raum R012

12:00 – 13:00 Uhr

Meshtastic, LibreMesh, MeshCore - ein kleiner Überblick

Raum R012, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

In diesem Vortrag geht es um einen kleinen Überblick, was es mit Meshtastic auf sich hat, warum sind so viele begeistert davon und was deren mögliche Einsatzszenarien sind.
Es werden auch die Alternativen "LibreMesh" und "MeshCore" beleuchtet.
Ziel des Vortrages ist es, einen kleinen Überblick zu geben, einige einfache Geräte vorzustellen und die Software vorzustellen.

Erforderliche Vorkenntnisse

Keine besonderen Vorkenntnisse notwendig

Andreas Gall

IT-Grundschutz für Container & Server

Bernd Ritter
(B1 Systems )

Raum R114

12:00 – 13:00 Uhr

IT-Grundschutz für Container & Server

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Wir deployen Software heute mit Docker, Kubernetes oder klassisch über Ansible-Rollen auf Servern. Die Absicherung von Servern und Anwendungen kommt dabei jedoch häufig zu kurz. Mit dem IT-Grundschutz-Kompendium des BSI steht ein bewährter Leitfaden zur Verfügung, um Sicherheitsmaßnahmen systematisch und zugleich praxisnah umzusetzen.

Dieser Vortrag zeigt, wie sich klassische Grundschutz-Prinzipien – von Härtung über Patch-Management bis hin zu Protokollierung und Zugriffskontrolle – sowohl in containerisierten Umgebungen als auch auf klassischen Servern anwenden lassen. Wir werfen einen Blick auf ausgewählte Bausteine des IT-Grundschutz-Kompendiums (u. a. APP.4, SYS.1.3, SYS.1.6 und OPS.1.1.3), beleuchten Themen wie Image-Sicherheit, Secrets-Management, Netzwerksegmentierung und Immutable Infrastructure und zeigen anhand praktischer Beispiele, wie sich Compliance-Anforderungen mit modernen DevOps-Workflows verbinden lassen.

Der Vortrag richtet sich an Administratoren, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Sicherheitsinteressierte, die einen praxisnahen Überblick darüber erhalten möchten, wie die Maßnahmen des IT-Grundschutzes zu verstehen sind, welche Anforderungen sie stellen und wie sie dazu beitragen können, die eigene IT-Landschaft nachhaltig sicherer zu gestalten.

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundlegendes Verständnis von Containern/Servern hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich

Bernd Ritter

Firma/Organisation:
B1 Systems

12:30
13:00
Bewegte Pause mit Lili, Tux und Dir (draußen)

Raum R012

13:00 – 14:00 Uhr

13:30
14:00
Resilient Raspberry Pi OS - der "unkaputtbare" Raspi

Stefan Baur
(X2Go / Open Remote Computing Association - orca e.V.)

Raum Online

14:00 – 15:00 Uhr

Resilient Raspberry Pi OS - der "unkaputtbare" Raspi

Raum Online, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Hier geht es um diverse Hard- und Software-Tricks, wie man ein Raspberry Pi OS so installiert, dass es nahezu "unkaputtbar" ist.

Dazu gibt es fertige Installationsskripte für Beispielanwendungen. Einige der Tricks sind gar nicht so neu - aber gefühlt vor über 20 Jahren wieder in Vergessenheit geraten.

Wir beginnen mit der Auswahl eines geeigneten Speichermediums (Spoiler: keine MicroSD-Karten), hangeln uns durch den offiziellen Installer der Raspberry Pi Foundation, und biegen dann mit unserem Installationsskript noch vor dem ersten Start das erstellte Image nach unseren Vorstellungen um.

Dabei nutzen wir Konzepte, die zum Teil noch aus alten, zu OS/2-Zeiten von IBM verfassten Redbooks stammen, aber auch heute auf dem Raspberry Pi noch (oder wieder) von Nutzen sind.

Am Schluss hat man dann zum Beispiel einen kleinen Port-9100-Printserver, mit dem man seinen billigen USB-only-Drucker plötzlich netzwerkfähig machen kann, oder ein mailcow-, paperless-ngx-, oder eurooffice-Demo-Setup (die letztgenannten drei sogar mit Docker), oder die Entwicklungsbasis für Grannophone-Images, oder einen X2Go-Server oder -ThinClient, oder einen WLAN-Accesspoint (oder umgekehrt, einen WLAN-zu-LAN-Adapter für Geräte, die zwingend ein LAN-Kabel als Uplink erwarten) oder einfach nur eine Minimalinstallation, bei der die Eingabe von "sl" dazu führt, dass eine Dampflok als ASCII-Animation über die Konsole huscht, und die man als Basis für eigene Erweiterungen nutzen kann.

Allen diesen Installationsvarianten ist gemein, dass sie einen ungeplanten Stromausfall zumindest soweit problemlos überleben, dass das Betriebssystem danach wieder startet und über SSH erreichbar ist (Services, die lokal Daten speichern müssen, wie z.B. Mailcow, brauchen ggf. manuelle Nacharbeit).

Genauso hat man zu jedem eingespielten Update, wenn man sich an unsere Anleitung hält, immer eine automatisiert (z.B. per watchdog oder Startup-Skript) bzw. aus der Ferne auslösbare Fallback-Möglichkeit auf den vorherigen Stand.

Der finale Clou: Hat man sich sowohl Produktionsumgebung als auch Fallback zerschossen, kommt man mit einem Hardwareschalter beim nächsten Neustart in eine Rettungsumgebung.

Erforderliche Vorkenntnisse

Grundkenntnisse als Linux-Systemadministrator bzw. etwas Erfahrung mit Raspberry Pis sollte man haben, sonst ist die Lernkurve eventuell etwas arg steil.

Stefan Baur

Firma/Organisation:
X2Go / Open Remote Computing Association - orca e.V.

https://wiki.x2go.org

Vita

Stefan Baur, Jahrgang 1977, ist der aktuelle Projektmanager und Lead Evangelist des Open-Source-Projekts X2Go und geschäftsführender Gesellschafter der BAUR-ITCS UG (haftungsbeschränkt), welche Support für X2Go anbietet, sowie einer der Vorstände der Open Remote Computing Association - orca e.V., einem Dachverein für freie Remote-Computing-Projekte.

Wie zeichnet man eigentlich einen Pinguin?

Malwine

Raum R007

14:00 – 16:00 Uhr

Wie zeichnet man eigentlich einen Pinguin?

Raum R007, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Visualisierungen und schnelle Zeichnungen sind ein starkes Werkzeug, um euren Mitmenschen eure Ideen, Gedanken, Konzepte und Pläne effektiv zu kommunizieren und verständlicher zu machen. Auch die eigenen Notizen werden mit kleinen Zeichnungen viel einprägsamer.

„Eigene Notizen? Moment mal, ich hab seit Jahren keinen Stift mehr in der Hand gehabt?!“

Ok, aber was wäre, wenn du es mal wieder probierst? In Zeiten einer KI generierten Bilderflut erhalten handgemalte Bilder und Notizen einen ganz neuen Wert. Frei nach dem Motto: It's better to have a shitty drawing than AI generated slop.

Zusammen erlernen wir die Grundlagen von Sketchnotes. Das ist eine Technik, die Notizen mit visuellen Elementen verbindet und sich besonders darauf fokussiert, Komplexes zu vereinfachen. Wir schauen uns (lesbare) Schreibtechniken, Strukturierung und gezeichnete Elemente (z.B. Pinguine) an.

Es gibt einfache Übungen, die besonders Menschen helfen, die von sich behaupten, dass sie nicht zeichnen können. Im Workshop werden wir die Angst vor dem weißen Blatt verlieren und ein kleines Wunder erleben.

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Keine. Papier, Stifte und weitere Materialien werden gestellt.

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Malwine

Vita

Kreative IT-Maus, die versucht diese "digitale Souveränität" im öffentlicher Dienst endlich umzusetzen. Open-Source Enthusiastin und "Hans Dampf in allen Gassen" in einer Bibliothek in Berlin.

SOCKS5 revisited: Hygiene und Effektivität beim Adminzugang

Andreas Plöger
(secom consulting GmbH)

Raum R012

14:00 – 15:00 Uhr

SOCKS5 revisited: Hygiene und Effektivität beim Adminzugang

Raum R012, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Dachböden und Keller enthalten oft erstaunliche Schätze. Das gilt übertragen auch für die digitale Welt. In unserem digitalen Dachboden haben wir vor ein paar Jahren SOCKS5 wieder entdeckt: Wir zeigen wie und warum wir als Support-Dienstleister diese uralte Technologie einsetzen, um Kundenumgebungen per Fernzugriff zu administrieren.

Und wie Entwickler gleichzeitig auf Dev/Test/Staging-Umgebungen zugreifen können, obwohl sie alle auf den gleichen originalen Adressen laufen.

Erforderliche Vorkenntnisse

Du solltest ssh kennen und am besten bereits mit ssh-Tunneln gearbeitet haben.

Andreas Plöger

Firma/Organisation:
secom consulting GmbH

https://www.secom-consulting.de/

Account Sicherheit und Passwort-Manager

Hauke Teten
(Student)

Raum R114

14:00 – 15:00 Uhr

Account Sicherheit und Passwort-Manager

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Überblick
- Generelle Einführung in das Prinzip "Passwort-Manager"
- Was macht ein Passwort "sicher"?
- Erklärung zu 2FA

Passwortmanager
- Vorstellung der Anbieter am Markt
- Möglichkeiten der Verwendung

Praxis Vorstellung
- Bitwarden
- KeePassXC und KeePassDX
- Eigenes Setup

Erforderliche Vorkenntnisse

Für die Vorstellung von KeePassXC und KeePassDX sowie mein eigenes Setup ist Vorwissen hilfreich, aber kein Muss!

Hauke Teten

Firma/Organisation:
Student

14:30
15:00
Open Source ML Features und ihre Herausforderungen

Martin Lellep

Raum Online

15:00 – 16:00 Uhr

Open Source ML Features und ihre Herausforderungen

Raum Online, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Produktfeatures, die unter der Haube Machine Learning (ML) einsetzen, sind klassischerweise kommerzieller Software vorbehalten. Der Entwicklungsaufwand ist enorm hoch und geeignete Trainingsdaten sind oft schwer zu beschaffen. Gleichzeitig sind es genau diese ML-basierten Features, die sowohl kommerzielle als auch Open-Source-Produkte deutlich nützlicher machen können.

Ich arbeite seit vier Jahren an einem Open-Source-Feature zur Handschrifterkennung für digital geschriebene Notizen. In diesem Vortrag möchte ich zunächst die Herausforderungen vorstellen, denen ihr begegnet, wenn ihr selbst Open-Source-ML-Features entwickeln wollt. Anschließend teile ich meine wichtigsten Lernerfahrungen sowie praktische Tipps und Tricks aus der Entwicklung.

Als Fallstudie dient das Open-Source-ML-Feature, an dem ich seit mehreren Jahren arbeite.

Erforderliche Vorkenntnisse

Interesse an Daten ist hilfreich, aber keineswegs Voraussetzung.

Vita

Ich baue gerne Sachen im Internet :-)

EGroupware - Was mit KI...

Stefan Unverricht
(EGroupware.org)

Raum R012

15:00 – 16:00 Uhr

EGroupware - Was mit KI...

Raum R012, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Auch EGroupware macht etwas mit KI... Aber eben digital souverän (so weit wie man das möchte).

EGroupware integriert KI-Funktionen in seine Anwendungen und stellt Anwender:innen damit entsprechende Werkzeuge zur Verfügung. Dies ermöglicht eine höhere Produktivität und gewisse Automatisierung.

Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten geben Administratoren die Kontrolle und ermöglichen es, Anwendern mithilfe geschickter Prompts Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, ohne dass diese Prompt-Experten sein müssen.

Durch die Integration von Open WebUI, die Anbindung per API an EGroupware für die Automation und die Möglichkeit, eigene LMM anzubinden, kann man den Anwender:innen ein System anbieten, das man unter Kontrolle hat. Digitale Souveränität eben.

Dieses gesamte Thema wird vermutlich noch längere Zeit WIP sein. Jedoch stehen bereits jetzt viele wesentliche Funktionen bereit.
Es liegt noch ein gewisses Stück Lernkurve vor uns: für uns als Entwickler von EGroupware, für Admins und insbesondere für die Anwender:innen.

Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand.
Im Anschluss gibt es eine QA-Runde und gerne auch einen Austausch zu sinnvollen Funktionen für Anwender.

Erforderliche Vorkenntnisse

Keine besonderen Vorkenntnisse nötig.
Eine Übersicht zu EGroupware hilft beim Vortrag. Vortrag von den Tux-Tagen 2022:
https://help.egroupware.org/t/de-uk-tux-tage-2022-egroupware-smart-online-office-folien-vortrag/77311
Weitere Vorträge rund um EGroupware:
https://help.egroupware.org/t/de-ubersicht-vortrage/76255

Stefan Unverricht

Firma/Organisation:
EGroupware.org

https://www.egroupware.org/de/community/

Vita

Stefan benutzt EGroupware seit 17 Jahren privat und seit 15 Jahren in einem Unternehmen. Er leistet als Community-Beitrag Anwendersupport im Forum, testet, reicht Bugs ein und pflegt Übersetzungen.

Seit April 2017 ist er EGroupware Community Manager für die EGroupware GmbH und

* betreut das EGroupware Forum und leistet dort Support
* vertritt die Interessen der Community-Nutzer in der EGroupware GmbH
* gibt Verbesserungsvorschläge und Wünsche der Anwender weiter
* betreut die Community-Übersetzer

Er engagiert sich in der deutschen LibreOffice Community und organisiert dort Stände und Vorträge auf Veranstaltungen.

Homelab 3.0

Michael Kraft
(Streamer und Blogger)

Raum R114

15:00 – 16:00 Uhr

Homelab 3.0

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Wie baue ich mir mein eigenes Internet und greife von überall darauf zu ohne einen Port im Homelab zu öffnen.
Eigenes Zero Trust VPN mit Netbird, einen eignen DNS Server mit Technitium und Lets Encrypt Zertifikate.

Erforderliche Vorkenntnisse

etwas Linux und Docker und auch etwas Netzwerk

Michael Kraft

Firma/Organisation:
Streamer und Blogger

https://saintofsinner.de

Vita

Administrator mit über 10 Jahre Erfahrung im bereich Opensoure und Linux.
Ich bin auch in diesem Neuland unterwegs und streame auf twitch, betreibe einen Technik-Blog und bin Podcaster.

Debian Pakete bauen 2026

Samuel Albrecht

Raum TuxLab

15:00 – 17:00 Uhr

Debian Pakete bauen 2026

Raum TuxLab, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

In diesem Workshop bauen wir Debian Pakete, die man einfach installieren/deinstallieren kann.

Für die Teilnahme braucht ihr einen Laptop mit einer debian-basierten Distribution (Debian, Ubuntu, Mint).

Der Workshop umfasst:
* Bauen von Paketen mit dpkg-deb
* Bauen von Paketen mit debhelper und dpkg-buildpackage
* Starten/Stoppen von Systemd Services
* Bauen von Debianpaketen für Pythonprogramme

Die Scripte für den Workshop können dann hier heruntergeladen werden:
https://github.com/elsamuko/linuxtag_2026_deb

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

* Laptop mit Debian oder deb basiertem Betriebssystem

Für diesen Workshop anmelden
15:30
16:00
Dinge in Debian bewegen: Changelog, Methoden, Lektionen

Andreas Tille
(Debian)

Raum Online

16:00 – 17:00 Uhr

Dinge in Debian bewegen: Changelog, Methoden, Lektionen

Raum Online, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

In meinem Vortrag blicke ich auf zwei Jahre als Debian-Projektleiter
zurück und teile die Erfahrungen bei der Koordination eines großen,
globalen Freie-Software-Projekts, das auf ehrenamtlichen Beiträgen und
einer do-okratischen Kultur basiert. Ich werde ein kurzes
"DPL-Changelog" vorstellen: was ich mir ursprünglich vorgenommen hatte,
welche Themen die beiden Jahre geprägt haben und was wir gemeinsam als
Projekt erreichen konnten.

Der Hauptfokus des Vortrags liegt auf Methoden und der täglichen
Projektkoordination. Ich werde erläutern, wie Kommunikation,
Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit in der Praxis innerhalb von
Debian funktionieren, einschließlich der Rolle moderner Werkzeuge wie
LLMs in meiner Arbeit als DPL. Statt KI als Lösung an sich darzustellen,
möchte ich praktische Erfahrungen teilen: wo diese Werkzeuge bei der
Kommunikation, der Strukturierung von Informationen oder der Bewältigung
komplexer Aufgaben geholfen haben und wo ihre Grenzen sichtbar wurden.

Der letzte Teil behandelt die gelernten Lektionen aus der Arbeit in
Debians hochgradig verteilten ehrenamtlichen Umfeld. Ich werde
reflektieren, was die Zusammenarbeit erfolgreich macht, wo
Reibungspunkte entstehen können und wie Debian sich an technische und
soziale Veränderungen anpasst, während es seinen Kernwerten treu bleibt.
Ich möchte auch auf nachhaltige Teamstrukturen eingehen - etwa wie das
Debian-Med-Team weiterhin erfolgreich arbeiten konnte, während ich mich
während meiner Amtszeit als DPL zurückzog - sowie auf Debians Tradition
der persönlichen Paketbetreuung und wie diese die Wartung und
Zusammenarbeit im Projekt beeinflusst.

Andreas Tille

Firma/Organisation:
Debian

https://www.debian.org

Vita

Studium: Physik
Debian Entwickler seit 1996
Initiator Debian Med

OWASP Juice Shop: Come and pwn me

Timo Pagel
(PagelShield GmbH)

Raum R007

16:00 – 18:00 Uhr

OWASP Juice Shop: Come and pwn me

Raum R007, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Der OWASP Juice Shop ist wahrscheinlich die modernste und ausgefeilteste unsichere Webanwendung überhaupt!

Komm mit einer Tasse Kaffee vorbei, "hack" dich durch den Juice Shop und sammle Punkte beim Capture the Flag.

Der Juice Shop verfügt über eine Chat-LLM-Anbindung, bekommst du eine Prompt Injection hin?

Sprich mit uns über die neuesten Trends rund um den Juice Shop.

Siehe auch https://github.com/juice-shop/juice-shop

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

Eigener Laptop

Für diesen Workshop anmelden

Timo Pagel

Firma/Organisation:
PagelShield GmbH

https://pagel.pro

Vita

Timo Pagel ist Experte für Cloud- und Web-Sicherheit. Als Trainer und Berater unterstützt er Kunden bei der Einbettung von Sicherheit in DevOps-Strategien.
Neben technischen Herausforderungen meistert er hierbei den damit einher gehenden Kulturwandel.

Er verfügt über 25 Jahre IT-Hintergrund und engagiert sich nebenbei in Open Source Projekten wie dem OWASP DevSecOps Maturity Model, dem OWASP Juice Shop und OWASP SAMM.

Da im Lehre im Blut liegt ist er als Dozent an Fachhochschulen mit Modulen wie "Sicherheit in Webanwendungen" und "IT-Sicherheit" tätig.

Der Weg zur digitalen Unabhängigkeit mit BlossomOS

Leonie Eleanor Ain
(Blossom), Yannik Joel Ain
(Blossom)

Raum R012

16:00 – 17:00 Uhr

Der Weg zur digitalen Unabhängigkeit mit BlossomOS

Raum R012, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Diese Präsentation zeigt den Weg zur digitalen Unabhängigkeit mit BlossomOS, den aktuellen Entwicklungsstand und die nächsten Schritte. Sie fasst zusammen, was wir bisher geschafft und herausgefunden haben. Im Fokus stehen Datenschutz, Open Source, eine moderne UI/UX und ein konsequent einfaches Nutzungserlebnis mit einem Klick. BlossomOS ist für private Nutzer, Unternehmen und Behörden gedacht und zielt darauf ab, mehr Kontrolle über Daten und digitale Infrastruktur zu ermöglichen.

Erforderliche Vorkenntnisse

Keine besonderen Vorkenntnisse nötig

Leonie Eleanor Ain

Firma/Organisation:
Blossom

https://blossomos.org

Vita

Begeisterte Softwareentwicklerin und Systemadministratorin aus dem Kieler Umfeld. Seit 2009 schon mit Linux unterwegs.

Yannik Joel Ain

Firma/Organisation:
Blossom

https://blossomos.org

*OSS * B2C Geschäfte in der EU - Umsetzung in kivitendo

Werner Hahn
(V-SOLUTION, kivitendo)

Raum R114

16:00 – 17:00 Uhr

*OSS * B2C Geschäfte in der EU - Umsetzung in kivitendo

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Seit 01.07.2021 gibt es eine neue Regelung in der EU, die vorsieht, dass wenn der EU-Umsatz (Fernverkäufe) bei jährl. höher als 10.000,00 liegt, die Umsatzsteuer in das belieferte Land, zum Umsatzsteuersatz des belieferten Landes abgeführt werden muss. Diesen wurde durch das OSS-Verfahren vereinfacht. Prozess, Umsetzung und Anpassungen, von einem Saatgutvertrieb der mit kivitendo arbeitet, werden vorgestellt.

Werner Hahn

Firma/Organisation:
V-SOLUTION, kivitendo

https://www.kivitendo.de/partner/vsolution.html

Vita

Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung
Seit 20 Jahren selbstständig betreue ich kleinere KMUs.
Unser Kerngeschäft ist die Anpassung, Entwicklung und Vertrieb des OpenSource kivitendo-ERP Sytems.

16:30
17:00
Kdenlive News

Eugen Mohr
(Kdenlive)

Raum Online

17:00 – 18:00 Uhr

Kdenlive News

Raum Online, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Kdenlive, der freie Video-Editor, hat einige Neuigkeiten die ich Vorstelle. Neue Funktionen gibt es im Bereich:
- Titler
- Timeline
- Effekte

Zudem Hintergrundinformationen zum Stand des Projekts Kdenlive.

Erforderliche Vorkenntnisse

keines

Eugen Mohr

Firma/Organisation:
Kdenlive

https://kdenlive.org

Vita

Ich bin Mitglied des Kdenlive Core-Teams seit 2018. Hauptsächlich kümmere ich mich um die Windows Version, das Testen und die Dokumentation. Zudem antworte ich im Kdenlive Forum und "pflege" den Bugtracker.

Nie wieder Copy & Paste: Reporting mit Quarto

Gerhard Nachtmann
(Gerhard Nachtmann)

Raum R012

17:00 – 18:00 Uhr

Nie wieder Copy & Paste: Reporting mit Quarto

Raum R012, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Manuelle Berichte und Präsentationen kosten Zeit, sind fehleranfällig und oft schwer nachvollziehbar. Mit Quarto gibt es eine Open-Source-Lösung, die Code, Daten, Analysen und Text vereint.

Der Vortrag zeigt, wie sich mit Quarto reproduzierbare Berichte und Präsentationen erstellen lassen, die ausführbaren Code (z. B. in R oder Python) enthalten und ihre Inhalte automatisch aus aktuellen Daten generieren. Zudem wird gezeigt, wie sich die Erstellung und Aktualisierung dieser Dokumente unter Linux automatisieren lässt.

Der Vortrag richtet sich an Entwickler, Data Scientists und Linux-Anwender, die Reporting und Präsentationserstellung als Code verstehen und wiederholbare Prozesse ohne Copy & Paste etablieren möchten.

Gerhard Nachtmann

Firma/Organisation:
Gerhard Nachtmann

https://gerhard-nachtmann.at

Vita

Data Scientist
Linux und R User seit 20+ Jahren
Musiker

Grenzerfahrungen mit OpenStreetMap

Falk Zscheile
(FOSSGIS e.V)

Raum R114

17:00 – 18:00 Uhr

Grenzerfahrungen mit OpenStreetMap

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Im Beitrag soll es um (Länder‑)Grenzen gehen und was man als zu OpenStreetMap beitragende Person nebenbei über Grenzen von Bundesländern oder Nationalstaaten lernt: Manchmal interessant, manchmal mitten in der Weltpolitik und manchmal sehr nerdig. So gibt es ein Kondominium nicht nur bei Star Trek. Und es gibt einen Staatsvertrag, bei dem die Verwaltung richtig ins Schwitzen kommt, wenn sich die OpenStreetMap-Community diesen näher anschaut. In jedem Fall abwechslungsreich, wenn vielleicht auch nicht unbedingt nützliches Wissen, bei dem OpenStreetMap den Ausgangspunkt bildet.

Falk Zscheile

Firma/Organisation:
FOSSGIS e.V

https://openstreetmap.de/

Vita

OpenStreetMaper und Vorstandsmitglied im FOSSGIS e.V. (OpenStreetMap Deutschland)

FPGA Entwicklung mit OSS Tools

Mark (Widerstand)
(Embedded, FPGA, DSP, EE Stu.)

Raum TuxLab

17:00 – 19:00 Uhr

FPGA Entwicklung mit OSS Tools

Raum TuxLab, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Lattice ICE40UP5K FPGA mit Yosys, IceStorm und nextpnr in Verilog entwickeln und programmieren. Basic Logik in Verilog entwickeln, simulieren und auf dem FPGA ausprobieren. Simulation in GTKWave und iverolog.

Teilnahmevoraussetzungen und Vorbereitungen

basic bash and shell, Verilog (optional)

Für diesen Workshop anmelden

Mark (Widerstand)

Firma/Organisation:
Embedded, FPGA, DSP, EE Stu.

https://www.toppoint.de/

Vita

Embedded, FPGA, DSP, EE Stu.

17:30
18:00
Tux Flash: Live und vor Ort

Hauke Goos-Habermann
(goos-habermann.de / m23-Softwareverteilung), Jean-Frederic Vogelbacher
(YouTube Kanal Linux Guides), Michael Kraft
(Streamer und Blogger)

Raum R114

18:00 – 19:00 Uhr

Tux Flash: Live und vor Ort

Raum R114, Samstag, 19. September 2026 von - Uhr

Beim Tux Flash Podcast schnacken Micha (https://www.twitch.tv/saintofsinner), Jean (https://www.youtube.com/c/LinuxGuides) und Hauke (https://youtube.com/@nichtderweisheit) alle zwei Wochen über aktuelle Themen aus der Linux- und OpenSource-Welt.

Dieser Tux Flash findet, anders als sonst, live vor Ort und vor Publikum statt.

Hauke Goos-Habermann

Firma/Organisation:
goos-habermann.de / m23-Softwareverteilung

https://goos-habermann.de

Vita

Seit Ende 2002 arbeitet Hauke Goos-Habermann amOpenSource-Softwareverteilungssystem m23. Dabei wurden von ihm fast alle Teile der Software wie z.B. die Netzwerkbootimages, die Skriptgenerierung und die meisten Funktionen der Administrationsoberfläche entwickelt.

Ab 2005 bietet er auf goos-habermann.de Dienstleistungen rund m23 und OpenSource an.

Seit 2007 ist er zudem an der Organisation der Kieler Open Source und Linux Tage unter anderem bei der Programmplanung, der LinuxLounge und der Internetzpräsenz beteiligt.

Mitte 2021 hat er begonnen, Videos im Kanal "Nicht der Weisheit letzter Schluß" auf YourTube und tube.tchncs.de zu veröffentlichen, in denen er berufliche und private Linux- und OpenSource-Projekte vorstellt.

Jean-Frederic Vogelbacher

Firma/Organisation:
YouTube Kanal Linux Guides

http://www.linuxguides.de/

Vita

Ich bin ein Informatik-Student und beschäftige mich schon seit Jahren mit Linux.
Im Internet lade ich Tutorial-Videos rund um die Linux- und OpenSource-Welt auf YouTube für Anfänger und Fortgeschrittene hoch, und organisiere andere Projekte, wie beispielsweise die Tux-Tage.

Michael Kraft

Firma/Organisation:
Streamer und Blogger

https://saintofsinner.de

Vita

Administrator mit über 10 Jahre Erfahrung im bereich Opensoure und Linux.
Ich bin auch in diesem Neuland unterwegs und streame auf twitch, betreibe einen Technik-Blog und bin Podcaster.

18:30

Schwierigkeitsgrad:
: Einfach – Keine besonderen Vorkenntnisse nötig
: Mittel – Grundkenntnisse werden vorausgesetzt
: Komplex – Expertenwissen wird vorausgesetzt